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Katholische Pfarrkirche St. Wendalinus Dirmingen

 

KathKirchen Dirmingen 013.jpgDie im Jahre 1912 erbaute Katholische Kirche wurde am 21.Februar 1945 durch einen Bombenabwurf zerstört. Für die Dirminger Katholiken stand fest, dass die Kirche wieder aufgebaut werden muss.

 

 

 

 

 

 

Chronologie: 

15.09.1947            Erteilung der Baugenehmigung

15.05.1948            Erster Spatenstich

04.07.1948            Grundsteinlegung

16.10.1949            Richtfest

17.12.1950            Einsegnung

04.05.1954            Konsekration

01.07.1956            Einweihung der neuen Orgel

 

Beschreibung

Den Plan zu der neuen Kirche entwarf der Kölner Kirchenbauarchitekt Dominikus Böhm (1880 – 1955). Sie wurde an der gleichen Stelle errichtet, an der auch die frühere Kirche stand und passt sich dem Ortsbild an. Einfach und ohne Pathos steht die wohlabgewogene Baumasse auf der Anhöhe über Dirmingen und beherrscht weithin die Landschaft: Die Gottesburg auf dem Berge!

Der 25 m hohe wuchtige Vierkantturm mit den halbkreisförmigen Schallöffnungen gibt dem Bau eine kräftige Dominante. Die äußere Gestaltung verzichtet auf jedes dekorative Element und zeigt sich in ihrer Bescheidenheit bewusst als Landkirche.

Der Innenraum vermeidet ebenso wie das Äußere die Wirkung eines verkleinerten Domes und hat die Stimmung einer intimen Dorfkirche. Für die Wirkung des Innenraumes ist wesentlich die bescheidene Unterordnung des kleinen Seitenschiffes unter den Hauptraum, der die Gemeinde zu einer Gemeinschaft zusammenfasst und in unmittelbare Beziehung zum Altar bringt. Die Linienführung des Kreuzrippengewölbes leitet den Blick zwingend zum Altar hin und betont durch ihr schwingendes Rund noch stärker das Zusammenfassende.

Der Altar aus weißem Marmor ist als einfacher Tischaltar gestaltet und seht in einem geräumigen, erhöhten Chor. Die Ausmalung des Altarraumes nahm im Oktober 1955 der Saarbrücker Professor Boris Kleint (1903 – 1996) vor. Dargestellt ist die Himmelfahrt Christi, alle Volksstämme als Erlöste Christi einschießend.

Pfarrer Johann Nikolaus Didas (20.12.1886 – 27.02.1962), der in Kunstfragen sehr erfahren war und den Architekten Böhm in ausgezeichneter Weise beraten hatte, fand in der Marienkapelle der Pfarrkirche seine letzte Ruhestätte.

Im Außenbereich der Kirche befindet sich ein ganz besonderer Kreuzweg. Unter der theologischen Beratung von Dechant Günter Hirschauer hat die Neunkircher Bildhauerin Michaela Groß diesen Kreuzweg entworfen und mit größter Sensibilität in Aachener Sandstein gemeißelt.

 

 

Standort:

Tholeyer Str., 66571 Eppelborn-Dirmingen

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