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Maria - Magdalena - Kapelle Hierscheid

 

Kapelle Hierscheid.jpgDer Name der Kapelle gibt einen Hinweis auf die Geschichte der Pfarrei St. Sebastian, Eppelborn. Der Ort Hierscheid gehört zur Mutterpfarrei Eppelborn. Unter den öfter wechselnden Patronen der Pfarrei taucht auch zweimal die Hl. Maria Magdalena auf, nämlich im Jahr 1398 und im Jahr 1618. Es war der Wunsch des Pastors Matthias Marx die Kapelle nach der Heiligen Maria Magdalena zu benennen.  Lange hegte man in Hierscheid bereits den Wunsch nach einer eigenen Kapelle. So kam es am 06.Oktober 1995 zur Gründung einer Interessengemeinschaft zum Bau einer Kapelle.

 

Die Gründungsversammlung des Kapellenbauvereins fand am 13. Dezember 1995 statt. Zur Finanzierung des Bauvorhabens wurden mehrere Kapellenfeste und Adventsbasare durchgeführt. Nach schwierigen Grundstücksverhandlungen wurde der jetzige Kapellenstandort gefunden. Nachdem aus den 3 Entwürfen des Eppelborner Architekten Helmut Hoffmann einer ausgewählt worden war, wurde am 22. Juli 1997 der erste Spatenstich durchgeführt. Die Bauarbeiten wurden anschließend von der “Baumannschaft” sofort in Angriff genommen. So konnte bereits am 14.September 1997 der von Günther Hauth gefertigte Grundstein gelegt werden. Drei “Baustein-Aktionen” sowie die zusätzlichen Leistungen vieler ortsansässiger Unternehmen, sicherten die finanzielle Grundlage des Kapellenbaues. Das Richtfest fand am 14. Februar 1998 statt. Ein besonderer Höhepunkt für 50 Mitglieder des Kapellenbauvereins war der Glockenguss bei der Fa. Mabilon in Saarburg, der am 17. April 1998 erfolgte. Die von der Fam. Schmidt, Lochmühle, gestiftete Glocke wurde am Pfingstmontag 1998 geweiht. Die feierliche Einweihung der Kapelle fand im Rahmen eines Kapellenfestes am 30. August 1998 statt.

Maria-Magdalena Kapelle - AltarVon Eppelborn gut sichtbar hat die Kapelle ihren exponierten Standort gefunden. Sie ist Ruhepunkt sowohl für Wanderer als auch für die Hierscheider Bürger geworden. Das Altarrelief zeigt die Namenspatronin, die Heilige Maria Magdalena, mit dem auferstandenen Christus im Garten am Ostermorgen. Der Bildhauer und Schnitzer Adam Huba aus Lorch in Hessen fertigte das Relief nach einem Kupferstich von Martin Schongauer aus dem 15. Jahrhundert an. Die Fenster stellen verschiedene Schutzpatrone dar. Aus der näheren Umgebung sind dies der Hl. Wendelinus ( Wendelskapelle und Grabkirche in St. Wendel), den Hl. Ludwinus ( gründete das Kloster Mettlach), die Hl. Oranna (Reliquien in der Pfarrkirche Berus) und die selige Schwester Blandine, die in Düppenweiler/Saar geboren wurde. Zwei weitere der bleiverglasten Fenster zeigen den Hl. Florian und den Hl. Michael. Die Innenausstattung wird von einer Ikone ergänzt, die die Eppelborner Ikonenmalerin Agnes Müller dem Kapellenbauverein gespendet hat. Die Maria Magdalena Kapelle soll den Gläubigen eine Schutzraum bieten und gleichzeitig ein Ort der Besinnung in unserer hektischen Zeit sein. Die Besucher sollten sich einfach darauf einlassen.

Standort:

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