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Die Bürgermeisterin informiert - „Inklusive Gemeinde“ Eppelborn
28. April 2015, ab 18.00 Uhr, Rathaus Eppelborn


Inklusion ist ein Thema, das uns alle  angeht. Der deutsche Kinderschutzbund Ortsverband Eppelborn - Illingen, unsere Gemeinde und das Kinder- und Jugendbüro unserer Gemeinde laden am 28. April 2015 zur 2. Veranstaltung „Inklusive Gemeinde“ ein. Die erste Veranstaltung fand im Dezember 2014 statt. Neben Teilnehmer/innen bei denen ein berufliches Interesse an diesem Thema besteht ist natürlich jeder eingeladen, der an diesem Thema interessiert ist. Der Jugendpfleger der Gemeinde Eppelborn Herr Ralf König und die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Frau Beatrice Hertrich haben inhaltlich und organisatorisch alles bestens vorbereitet. Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer in dieser Runde. Jeder ist herzlich willkommen.
Die Veranstaltung ist gleichermaßen als Informationsveranstaltung und Workshop organisiert, bei dem jeder Teilnehmer seine Ideen und Vorstellungen von Inklusion mit einbringen kann. Inklusive Gemeinde als Leitbild für Eppelborn, darüber waren sich alle Anwesenden bereits bei der 1. Veranstaltung einig. Es gilt  die ersten  Schritte  der theoretischen und praktischen Umsetzung behutsam fortzuführen. Es gilt noch weitere Ideen zu  sammeln, Netzwerke weiter aufzubauen, Kräfte zu  bündeln und Prozesse zu initiieren, welche einen selbstverständlichen, alltäglichen Umgang mit behinderten Menschen als eine Grundhaltung in der Gemeinde fördern.

Contra Vorurteile und Rassismus - Für Menschenrechte
In Deutschland werden immer häufiger gewalttätige Angriffe auf Flüchtlinge gezählt. Auch die rassistische Hetze nimmt zu - ob auf Facebook oder auf der Straße. Inklusion als Grundeinstellung des Menschen ist Grundlage für eine positive Willkommenskultur für Flüchtlinge und verringert gleichermaßen Vorurteile gegenüber Andersaussehenden und Andersdenkenden. Die Rechtsextremen geben sich volksnah und mobilisieren über so genannte „Bürgerinitiativen“ online wie offline. Auf diese Weise wird versucht, die allgemeine Stimmung gegen Flüchtlinge zu wenden.
Aus menschenrechtlicher Sicht ist Inklusion als ein umfassender Begriff zu verstehen: Das Diskriminierungsverbot verlangt, niemanden auszugrenzen - weder Menschen mit Behinderungen noch Menschen mit Migrationsgeschichte oder arme Menschen. Seit 1980 gehört die Menschenrechtserziehung zum Kernbereich des Bildungs- und Erziehungsauftrags in Schulen, Kindergärten sowie schulischen und vorschulischen Betreuungseinrichtungen. Auch in den Schulen und Kita`s unserer Gemeinde wird dieses Prinzip verfolgt.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Frühlingswochenende


Ihre Bürgermeisterin
Birgit Müller-Closset