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Neujahrsempfang 2016 der Gemeinde Eppelborn

Tanz ins Neue Jahr mit  Ehrung der Hilfsorganisationen

 

Der Neujahrsempfang der Gemeinde Eppelborn wurde am ersten Sonntag des neuen Jahres ausgerichtet. Dieses Mal lautete das Motto „Tanz in das neue Jahr“. Wie in den vergangenen 3 Jahren, stand der Neujahrsempfang der Gemeinde Eppelborn jeder Bürgerin und jedem Bürger offen.

Nicht nur viele Mitglieder der Hilfsorganisationen waren der Einladung der Gemeindeverwaltung gefolgt. Auch eine große Anzahl an Vereinsvertretern sowie an Gewerbetreibenden und weiteren Bürgerinnen und Bürgern feierten mit der Gemeinde Eppelborn den Beginn des neuen Jahres. Besonders erfreulich war, dass viele Kinder und Jugendliche am Neujahrsempfang teilgenommen haben. Mehr als 400 Gäste besuchten den Neujahrsempfang unserer Gemeinde.

Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset nannte den Schwerpunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs, nämlich die Ehrung unserer Hilfsorganisationen. Die Leitung der Gemeindeverwaltung freute sich, zahlreiche Vertreter aus den Bereichen Politik, Sport, Wirtschaft, Schulen und Kindertagestätten, Vereinen, Feuerwehr, DRK, DLRG, Sozialverbänden und kirchliche Organisationen begrüßen zu können. Birgit Müller-Closset ließ das Jahr 2015 Revue passieren. Im Besonderen ging die Leitung der Gemeindeverwaltung dabei auf die aktuelle politische Situation auf der Welt ein. Die Kriege in Syrien, im Iran, die Krisen in Somalia und Libyen wirkten sich im vergangenen Jahr in besonderem Maße auf das Leben in Europa aus. Die Flüchtlingsentwicklung sowie ein großangelegter islamistisch geprägter Terrorismus werden nach Einschätzung von Frau Müller-Closset dazu führen, dass das vergangene Jahr in die Geschichte eingehen wird. Unsere Gesellschaft wird sich verändern.

Die Terroranschläge in Frankreich, so die Bürgermeisterin, stellen einen starken Eingriff in unsere Freiheit dar. Hundertprozentige Sicherheit wird nicht mehr möglich sein. Größere Sicherheit wird es nur um den Preis von weniger Freiheit geben. 222 Personen wurden 2005 der Gemeinde Eppelborn zugwiesen. Im Laufe des aktuellen Jahres werden, Berechnungen zufolge, wahrscheinlich 225 Schutzsuchende unserer Gemeinde zugewiesen. Dabei ist es Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset besonders wichtig, die Flüchtlinge weiterhin dezentral unterzubringen.

Die Asyldebatte rührt am Selbstverständnis unserer Nation. Dabei betonte Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, dass das Recht auf Asyl ein Menschenrecht sei. Die Frage, ob wir eine offene oder eine geschlossene Gesellschaft sind, war gemäß der Bürgermeisterin sichtbarer denn je. Aus eigener Erfahrung kann unsere Bürgermeisterin sagen, dass Eppelborn offen und solidarisch ist. Dechant Mathias Marx brachte in seinem Grußwort die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Ideenträger in der Gemeinde Eppelborn “erkannt, in die Mitte gestellt und gehört werden.“

Im weiteren Verlauf des Programms führten Stephan Morbe und Manuel Braun auf unterhaltsame Weise durch den Abend. Die fünf Hilfsorganisationen, die an diesem Tag besonders gewürdigt wurden, waren das DRK, die Feuerwehr, die First Responder, die DLRG und der Eppelborner Hilfsdienst. Diese Gruppierungen stellten den zahlreich erschienen Gästen in anschaulicher Weise ihre Arbeit vor. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Jugendarbeit der jeweiligen Hilfsorganisation. Die informativen Präsentationen wurden von allen im Saal sehr positiv aufgenommen. Während des Neujahrsempfangs wurde noch einmal deutlich, welch hohen Stellenwert die gemeinnützige Arbeit der Hilfsorganisationen in der Gemeinde Eppelborn einnimmt. Die Arbeit, die alle Hilfsorganisationen unserer Gemeinde leisten, ist unverzichtbar und findet hohe Anerkennung. Die geehrten Hilfsorganisationen konnten sich über eine finanzielle Zuwendung freuen.

Die Liveband „blueprint“ hatte die zum Anlass passende, schwungvolle Musik mitgebracht. Mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Rock, Pop, Soul und Funk sorgten sie für eine angenehme Atmosphäre, die bei den Anwesenden auf sehr positive Resonanz stieß.

Gehen wir zusammen mit der Gemeindeverwaltung die Herausforderungen des Jahres 2016 an und freuen uns aber auch gemeinsam auf all das Positive, das uns im neuen Jahr begegnen wird.