Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Navigation

Sie sind hier: Startseite / Mein Eppelborn / Presse / Presse 2016 / 04-kw / Die Bürgermeisterin informiert - Ehrenamtsnetzwerk Flüchtlingshilfe der Gemeinde Eppelborn leistet großartige Arbeit

Die Bürgermeisterin informiert

Ehrenamtsnetzwerk Flüchtlingshilfe der Gemeinde Eppelborn leistet großartige Arbeit

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit 2013 wird unsere Welt verstärkt von Krieg und Terror erschüttert. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen bei uns Schutz suchen.

In der Gemeinde Eppelborn wohnen aktuell 252 Asylsuchende in 60 Wohnungen, davon 52 private Wohnungen und 8 Wohnungen der Gemeinde. Die meisten Flüchtlinge wohnen in Eppelborn, Wiesbach und Dirmingen, daneben auch in Bubach-Calmesweiler, Humes und Hierscheid.

Pro Monat werden uns weiterhin ca. 20 Personen zugewiesen.

Im Namen der Gemeinde Eppelborn bedanke ich mich sehr herzlich bei allen Ehrenamtlichen des Netzwerks Flüchtlingshilfe Eppelborn. Sie opfern viel persönliche Zeit, um es denen, die fast alles verloren haben, zu erleichtern, sich in der Fremde zurecht zu finden. Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, investieren einiges an Mühe und Geduld, um den Asylsuchenden und Flüchtlingen zu zeigen, dass sie hier willkommen sind. Die Einstellung von mehr Personal im Rathaus in letzter Zeit hilft dabei, die Herausforderung zu bewältigen. Die beiden Freiwilligendienstleistenden Ranja Abou Chabab und Michael Eberhardt sind eine große Unterstützung. Zudem wurde eine neue Mitarbeiterin befristet eingestellt, die sich als Flüchtlingsbetreuerin verstärkt um formale Erfordernisse kümmern wird.

Der uneigennützige Einsatz der Ehrenamtlichen wird gebraucht und ist unverzichtbar.

Einige der Schutzsuchenden, die nun in unserer Gemeinde leben, sind durch schockierende Erlebnisse im Heimatland oder während der Flucht traumatisiert. Die Informationsveranstaltung „Trauma bei Flüchtlingen: erkennen und helfen“, die am vergangenen Dienstag im Pfarrzentrum Alte Kirche in Wiesbach stattgefunden hat, soll den Ehrenamtlichen Mittel an die Hand geben, Taumaanzeichen bei Flüchtlingen zu erkennen und die Traumatisierten im Rahmen der Möglichkeiten eines Ehrenamtlichen zu unterstützen. Referentin Sophie Fros von der Lebensberatung im Bistum Trier freute sich, gemeinsam mit Stefan Schuhmacher, dem Projektkoordinator Willkommenspaten Flüchtlingshilfe beim Caritasverband Schaumberg-Blies e.V., viele interessierte Ehrenamtliche aus der Gemeinde Eppelborn begrüßen zu können.

Ich möchte noch einmal auf die Sprechstunde der Caritas hinweisen, die ab Dienstag, den 23. Februar,  nachmittags ab 16.00 Uhr in der Bücherei der katholischen Kirchengemeinde Eppelborn stattfinden wird. Das Beratungsangebot für Flüchtlinge und Ehrenamtliche wird monatlich ausgerichtet. Außerdem bietet die Lebensberatungsstelle Neunkirchen für Flüchtlinge und Ehrenamtliche, die Flüchtlinge mit traumatischen Erfahrungen unterstützen, kostenlose Beratung an. Unter der Telefonnummer 06821 / 21919 und der E-Mailadresse lb.neunkirchen@bistum-trier.de können sich Schutzsuchende und freiwillige Flüchtlingshelfer informieren oder einen Beratungstermin vereinbaren.

Aufgrund der noch steigenden Zahl  von schutzsuchenden Menschen bei uns gibt es auch zukünftig viel zu tun.

Wir suchen weiterhin Ehrenamtliche, die bereit sind uns bei der Flüchtlingsarbeit zu unterstützen. Sollten Sie Interesse an der Integration und Betreuung von Flüchtlingen haben, können Sie sich gerne an das Rathaus wenden (Ansprechpartner: Heiko Girnus: 06881-969-126).

Wir freuen uns über jede neue Unterstützung und bedanken uns herzlich bei allen, die uns bisher in dieser Sache unterstützt haben und dies auch weiterhin tun.

Ich wünsche Ihnen ein interessantes Wochenende.

 

Ihre Bürgermeisterin

Birgit Müller-Closset