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Die Bürgermeisterin informiert:


Das Zentrum von Eppelborn zusammenhalten

Gemeinderat entscheidet am 29. September

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

big Eppel war am Mittwochabend voll besetzt mit interessierten Bürgern, Gewerbetreibenden und Kommunalpolitikern, die von Fachleuten über die Bedeutung der Festlegung des zentralen Versorgungsbereiches in Eppelborn informiert wurden. Herr Leander Wappler, Leiter des Bereichs Handel, Tourismus, Stadtentwicklung der IHK Saarland, bestätigten ebenso wie Dipl.-Ing. Norbert Lingen von der Beratungsgesellschaft Markt und Standort mbH und Frau Del Fa,

Städteplanerin bei der Argus-Concept GmbH, die Notwendigkeit der Schaffung städtebaulicher Voraussetzungen, damit das Zentrum von Eppelborn auch für die Zukunft gestärkt wird.

In der kommenden Woche, am Donnerstag, entscheidet der Gemeinderat über die Abgrenzung des wichtigen zentralen Versorgungsbereiches (ZBV) in Eppelborn. Nur innerhalb dieses Bereiches kann sich großflächiger Einzelhandel mit mehr als 800 m2, etwa Aldi, ansiedeln. Nach Ansicht aller Gutachten, darin enthalten ist auch die schriftliche Stellungnahme der Landesplanung vom Januar 2015, hat eine Ausweitung des ZVB über die Empfehlung hinaus deutlich negative städtebauliche Auswirkungen auf die laut Gutachter ohnehin „labilen Strukturen innerhalb des zentralen Versorgungsbereiches“ in Eppelborn.

Der von Einigen favorisierte Standort östlich des Güterbahnhofes in Eppelborn ist kein integrierter Standort. Falls der ZVB durch Beschluss des Gemeinderates hierhin ausgeweitet wird, wird das Zentrum keine Bezuschussung durch das Bundesprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" erfahren. So würde die Ansiedlung neuer Märkte hinter dem östlichen Güterbahnhof negative städtebauliche, verkehrsrechtliche und wirtschaftliche Auswirkungen auf den Einzelhandel in der Ortsmitte von Eppelborn haben. Ein kostenmäßig unübersichtliches Abenteuer, das durch etwaige Klagen anderer Einzelhändler die Entwicklung in Eppelborn über Jahre hinweg lahmlegen könnte.

Ich trete ein für die Interessen aller Einzelhändler und Gewerbetreibenden in der Ortsmitte von Eppelborn. Eine lebendige Ortsmitte darf nicht für Einzelinteressen aufs Spiel gesetzt werden. Eppelborn braucht eine vitale und lebendige Ortsmitte für unsere Bürgerinnen und Bürger und Gewerbetreibenden. Ein zweites Zentrum östlich des Güterbahnhofes würde unsere Mitte schädigen. Die geplante Erweiterung von Wasgau am bestehenden Standort, die Baugenehmigung liegt jetzt vor, wäre auch gefährdet – wir brauchen diesen vitalen Vollsortimenter aber dringend.

Wir sind, im Gegensatz  zu anderen Kommunen wie z.B. Lebach, auf dem Weg über unser städtebauliches Zentrenprogramm, das Zuschüsse in Millionenhöhe vorsieht, unser Zentrum zu stärken und insbesondere den Bereich zwischen big Eppel und Marktplatz jetzt endlich mit zukunftsweisenden Strukturen zu versehen. Dort soll man zukünftig nicht nur wohnen können, dort sollen auch Dienstleistungs- und Handelsstrukturen entstehen.

Ich hoffe auf eine positive Entscheidung des Gemeinderates von Eppelborn zugunsten einer vitalen Ortsmitte.

 

Ich wünsche Ihnen ein sonniges Wochenende.

 

Ihre Bürgermeisterin

Birgit Müller-Closset