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Die Bürgermeisterin informiert

Gemeinderatsentscheidung macht Weg frei für Ortskernstärkung von Eppelborn


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

genau 2 Jahre ist es her, dass unsere Gemeinde in das neue Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen wurde. Viele weitere, rechtlich notwendige Schritte sind seither notwendig gewesen, damit jetzt endlich die dringend notwendigen Städtebaufördergelder in das Zentrum von Eppelborn fließen können. Der Förderzeitraum beträgt 8 Jahre. Bund und Land tragen 2/3 der Förderung, die Kommune i.d.R. das restliche Drittel. Die Landesplanung stellte uns für einige Bereiche sogar EU-Förderung in Aussicht, so dass die Förderquote bis zu 90% dort betragen kann.

In seiner jüngsten und abschließenden Sitzung hat sich der Gemeinderat Eppelborn mehrheitlich für die Stärkung unserer Ortsmitte in Eppelborn entschieden. Das Einzelhandelskonzept mit der Abgrenzung des zentralen Versorgungsbereichs und der Liste zentrenrelevanter Produkte ist beschlossen. Alle Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zu unserem Zentrenkonzept und zentralen Versorgungsbereich waren durchweg positiv.

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass das Ministerium für Inneres und Sport, als verantwortliche Stelle für Städtebauförderung und Landesplanung, die Gemeinde auf die eindeutigen, rechtlichen Vorgaben zum Zentralen Versorgungsbereich hingewiesen hatte. Die vom Ortsrat geforderte Fläche östlich vom Güterbahnhof verstößt laut Landesplanung eindeutig gegen städtebauliches Integrationsgebot und stellt einen Verstoß gegen Beeinträchtigungsverbot dar, wäre also niemals zustimmungsfähig gewesen.

Unser integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept weist in der Schwachstellenanalyse des Zentrums von Eppelborn fünf Schwerpunktbereiche auf: Marktplatz-Europaplatz, Güterbahnhof, Bahnhofstraße, Kirchplatz und ehemalige Mädchenberufsschule Eppelborn.

In Gesprächen mit der Landesplanung, die bereits diese Woche eingeleitet wurden, wollen wir zuerst unser größtes städtebauliches Defizit angehen, das heißt die Fläche zwischen big Eppel und Marktplatz, um unsere bereits beschlossenen Entwicklungsziele dort umzusetzen. Natürlich entscheidet der Gemeinderat, ob und wann welche Maßnahme umgesetzt wird.

In Bezug auf die Bahnhofstraße werden wir eng mit Sparkasse, Handwerkskammer und Landaufschwungprojekt des Landkreises zusammenarbeiten, um betroffenen Bürgern dort zu helfen ihre Immobilie aufzuwerten.

Die Gemeindeverwaltung ist dabei, ein neues Kirmeskonzept zu erstellen, damit die Pfingstkirmes mit neuem Gesicht gestärkt in die Zukunft gehen kann.

Wir schlagen in diesem Zusammenhang die Einrichtung einer Arbeitsgruppe vor, die zusammengesetzt aus interessierten Bürgern, Gewerbetreibenden und Ortsratsvertretern, Vorschläge für ein neues Kirmeskonzept als auch für eine Attraktivierung der Weihnachtsbeleuchtung erarbeitet. Ich bin bereit diese Arbeitsgruppe zusammen mit dem Ortsvorsteher von Eppelborn zu leiten.

 

Ich wünsche Ihnen ein interessantes Wochenende.

 

Ihre Bürgermeisterin

Birgit Müller-Closset