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Neujahrsempfang 2017 der Gemeinde Eppelborn

würdigte ehrenamtliches Engagement

 

Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset hatte für den 8. Januar zum Neujahrsempfang der Gemeinde Eppelborn eingeladen. Zahlreiche Gäste begrüßten im big Eppel gemeinsam mit der Verwaltung das neue Jahr 2017. Die regional bekannten Musiker Manfred „Mac“ Gabler und Hennes (Hans Jürgen Johann) mit ihrem Bassisten Werner Pack hatten zu Abend thematisch passende Friedenslieder sowie Unterhaltsames mitgebracht. Durch den Abend führten gekonnt Stephan Morbe und Manuel Braun.

Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset konnte zahlreiche Ehrengäste aus Gesellschaft und Politik begrüßen. Auch viele Kinder und Jugendliche nahmen am Neujahrsempfang teil. Unter anderen waren Landrat Sören Meng, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag, Tobias Hans, und der Landtagsabgeordnete Günter Waluga gerne gekommen.

Die Rede der Bürgermeisterin war ein eindringlicher Appell an jeden Einzelnen von uns, sich für Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen. Im Vordergrund stand im letzten Jahr die Unterbringung der Geflüchteten. Wie Birgit Müller-Closset betonte, gibt es keine Obergrenze für Menschlichkeit. Wir sind und bleiben eine offene und demokratische Gesellschaft und stehen dafür ein. Deutschland verfügt über stabile rechtsstaatliche Institutionen. Freiheit und Gerechtigkeit können nur entstehen, durch Übernahme von Verantwortung, durch Eingreifen in eine zunehmend verrohende Welt. Dazu braucht es alle in der Zivilgesellschaft. Demokratie ist keine statistische Gewissheit, sondern eine ständige Übung im Umgang mit Unsicherheiten und Kritik, erinnerte Birgit Müller-Closset. Die Eppelborner packen laut der Verwaltungschefin Probleme einfach an, sind hilfsbereit und in hohem Maße menschlich und engagiert. Wir leben Vielfalt. Bei regenerativen Energien ist unsere Gemeinde spitze im Saarland. So konnten aktuell mehr als 57% des Stromverbrauchs aus Eppelborner Wind- und Sonnenenergieanlagen bereitgestellt werden. In einer kleinen Kommune wie der unseren müssen alle demokratischen Kräfte zum Wohle der Gemeinde konstruktiv zusammen arbeiten. Bewusst gestreute, unwahre, gar polemisierende Äußerungen in sozialen Netzwerken haben mit verantwortungsvoller Politik nichts zu tun. Lesen Sie Nachrichten kritisch. Bleiben Sie wachsam in einer digitalen demokratischen Gesellschaft, forderte die Bürgermeisterin auf.

Birgit Müller-Closset sprach auch, die Herausforderungen an, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Aufgrund der demografischen Entwicklungen gibt es immer mehr ältere Menschen. Alle in der Gesellschaft sind gefordert, damit daraus ein Erfolg wird. Die Bürgermeisterin blickte darüber hinaus auf das vergangene Jahr zurück und gab einen Ausblick auf 2017. Kinder sind unsere Zukunft, hob Birgit Müller-Closset hervor. Daher sind die Ausgaben für Bildung und Betreuung die wichtigsten Zukunftsinvestitionen. Barrierefreiheit wird in der Gemeinde Eppelborn schrittweise umgesetzt werden. das Rathaus ist bereits fast barrierefrei. Der Sportstättenentwicklungsplan ist da. Daraus abgeleitete Investitionsmaßnahmen gehen wir im neuen Jahr konstruktiv an, so die Leitung der Gemeindeverwaltung. Der Gemeinderat trifft die notwendigen Entscheidungen. Unser Zentrum in Eppelborn muss gestärkt werden. Die Infrastruktur an Geschäften, Dienstleistungen und sozialen Einrichtungen gilt es, für die Zukunft zu erhalten und zu optimieren.

Im vergangen Jahr gab es auch Schattenseiten. Auf das Starkregenereignis in Dirmingen folgten großartige Nachbarschaftshilfe und Solidarität. Ein großartiger Einsatz der Feuerwehr und anderer Hilfsorganisationen half sehr. Es war Birgit Müller-Closset ein großes Anliegen, allen ehrenamtlich Tätigen im Namen der Gemeinde zu danken. Sie dankte auch den Unternehmern und Bankenvertretern, die mit großer Verantwortung für Arbeitsplätze sorgen und unser vielfältiges Kultur- und Vereinsleben nachhaltig unterstützen. Ein herzlicher Dank ging außerdem an die Hilfsorganisationen, einschließlich der Feuerwehr, die das ganze Jahr über zu jeder Tages-, und Nachtszeit für die Sicherheit von uns allen sorgen. Die Bürgermeisterin schloss mit einem Zitat des Bundespräsidenten Joachim Gauck: „Es liegt an uns, Veränderungen nicht zu fürchten, sondern sie als Aufgabe anzunehmen.“ In diesem Sinne: „Packen wir es an“, so Birgit Müller-Closset.

Der Abend stand ganz im Zeichen ehrenamtlichen Engagements. Das Flüchtlingsnetzwerk der Gemeinde Eppelborn wurde gewürdigt für zwei Jahre uneigennützige Unterstützung derjenigen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten. In einer berührenden Fotopräsentation führte das Flüchtlingsnetzwerk den Gästen die bisherige Integrationsarbeit vor Augen. Diakon Hugo Naumann und weitere Ehrenamtliche stellten ihre wichtige Arbeit mit emotionalen Worten vor.

Die Gemeindemitarbeiterin Natali Darlagianni zog ein äußerst positives Fazit der Aktion Stadtradeln, an der Eppelborn erstmals 2016 teilgenommen hatte. Dank des großartigen Einsatzes aller Beteiligten war die Teilnahme ein großer Erfolg. Insgesamt 13 Eppelborner Teams traten an, um die Gemeinde Eppelborn sportlich nach vorne zu bringen. Sabine Busch von unseren Gemeindewerken war bundesweit die zweiterfolgreichste Teilnehmerin und die beste Frau. Die 4-jährige Lea Pittner freute sich über einen Gutschein. Als jüngste Teilnehmerin fungierte sie als Vorbild für alle. Der Radfahrverein Schwalbe nahm die Auszeichnung als teilnehmerstärkstes Team mit nach Hause. Alle 13 Teams erhielten für ihren Einsatz eine Urkunde.

Die wertvolle Arbeit der Eppelborner Tafelrunde um ihren Vorsitzenden Karl-Heinz Rau wurde ebenso verdient in den Mittelpunkt gerückt. Zahlreiche Helfer kamen zur Ehrung auf die Bühne. Karl-Heinz Rau führte eindringlich vor Augen, wie essentiell das Engagement der Tafelrunde dafür ist, dass Menschen, die in der Gemeinde Eppelborn in eine Notlage geraten sind, genügend Nahrungsmittel erhalten, um durch die Woche zu kommen. Die Gruppe Regenbogen um deren Vorsitzende Monika Heip, die sich die Inklusion Behinderter zum Ziel gesetzt hat, wurde ebenfalls geehrt. Außerdem wurde der Imker Werner Paul für seine unermüdliche naturpädagogische Arbeit ausgezeichnet. Unter anderem entwirft er mit Kindern Bienenhäuschen und bringt ihnen so die Natur näher. Die drei langjährigen ehemaligen Ortsvorsteher Richard Kleer (Wiesbach), Emil Brill (Habach) sowie Günter Britz (Humes) haben sich um die Weiterentwicklung ihrer jeweiligen Ortsteile in besonderer Weise verdient gemacht. Sie setzen sich auch heute noch im Hintergrund für die Einwohner ihrer Gemeindebezirke ein.

Als besonderes Highlight heizte die deutschlandweit bekannte Akrobatenformation Magic Artists aus Beckingen den begeisterten Gästen kräftig ein.