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Beim gemeinsamen Seniorennachmittag der Gemeindebezirke Eppelborn und Hierscheid hieß es: Feiern, was das Zeug hält

 

Der erste gemeinsame Mehrgenerationennachmittag der Gemeindebezirke Eppelborn und Hierscheid war ein voller Erfolg. Die Organisatoren, die Ortsräte der beiden Ortsteile, hatten ein sehr abwechslungsreiches karnevalistisches Programm zusammengestellt.

Berthold Schmitt, der Ortsvorsteher von Eppelborn, und Reiner Paul, der Ortsvorsteher von Hierscheid, freuten sich zusammen mit Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset über einen voll besetzten big Eppel. Die beliebte Gesangsgruppe Eppelinos erntete für ihre gelungene Darbietung lang anhaltenden Applaus. Peter Leinenbach überzeugte als de Toobisch Johann auch während dieser Faasendveranstaltung mit seinem komödiantischen Talent. Mit seinen Erzählungen über die „kromm-buggelisch“ Verwandtschaft, zu der auch Schwager und Schwägerin aus der Pfalz gehören, trieb er dem Publikum vor Lachen Tränen in die Augen. Seine Frau Desiré Leinenbach gab das bekannte Karnevalslied „Einmal am Rhein“ zum Besten.

Aus Wiesbach  war das Karnevalsurgestein Elfriede Bettscheider alias „es Friedsche“ gekommen. Mit ihrer herrlich witzigen Art konnte sie das Publikum spielend leicht für sich gewinnen.  Auch beim Mehrgenerationennachmittag tanzte sich die Minigarde in spanischen Kostümen in die Herzen der Zuschauer. Lena Warken, das 11-jährige Nachwuchstalent, begeisterte in ihrer Rolle als Kochlehrling.

Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset genoss das tolle Programm. In ihrer Rede sprach sie jedoch auch die Herausforderungen der demographischen Entwicklung an. „Wir befinden uns im Wandel zu einer Altersgesellschaft“, so die Leitung der Gemeindeverwaltung. „Alle beteiligten Institutionen – unsere Kommune, die Trägergesellschaft, Wohlfahrtsverbände und private Vereine sind gefragt, damit daraus ein gesellschaftlicher Erfolg wird.“ Wirtschaftliche Erfordernisse werden künftig ein höheres Maß an ehrenamtlichem Engagement erfordern, als bisher.

In unserer Gemeinde gibt es bereits einige Mehrgenerationenprojekte, Alters-, und Flüchtlingsnetzwerke sowie ein ehrenamtliches Demenzcafé des DRK, Ortsverein Eppelborn sowie gute Sportangebote für ältere Menschen. Dennoch brauchen wir noch mehr generationenübergreifende Treffmöglichkeiten. Denkbar wären hier die Etablierung eines Seniorenbeirates sowie ein Runder Tisch „Älter werden“. „Die ältere Generation verfügt über ein großes Maß an Erfahrung, das es gilt, zu vernetzen, zu bündeln und für alle zur Verfügung zu stellen“, so Birgit Müller-Closset.

Die Verwaltungsspitze bedankt sich herzlich für das Engagement der älteren Generation zugunsten der Menschen in unserer Gemeinde.