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Tag des offenen Denkmals - Das Bauernhaus Habach ein Publikumsmagnet
Am und im Bauernhaus Habach wurden alte Handwerksberufe wieder lebendig


Berufsbilder kommen und gehen, das ist schon seit Jahrhunderten so. Viele Berufe, die heute kaum noch jemand kennt, waren im 19. oder 20. Jahrhundert weit verbreitet. Die Neuerungen der Technologie aber auch der gesellschaftliche Wandel haben viele dieser Berufe verdrängt, die in früheren Zeiten zum Alltag gehörten. Manche von ihnen leben heute noch in Familiennamen fort.

Im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“, der dieses Jahr unter dem Motto „Entdecken, was verbindet“ stand, lies die Stiftung Kulturgut Gemeinde Eppelborn am und um das Bauernhaus in Habach alte Handwerksberufe wieder lebendig werden. Das alte Bauernhaus in Habach, aus dem Jahr 1847, mit einem Wohn- und Wirtschaftsteil unter einem Dach, bot dabei die ideale Kulisse und lockte bei herrlichem Wetter mehrere hunderte Besucher an diesem Tag an.

Viele Alltagsgegenstände stellten die Bauern früher über die Wintermonate selbst her, wie das Besenbinden, das Karl Joachim demonstrierte oder das Stuhl- und Korbflechten, das Mitarbeiter von der Korbflechterei vom Hofgut Serrig anschaulich vorführten. Daneben konnten die Besucher bei Steinmetzarbeiten von Judith Pink und Schreinerarbeiten von Stefan Klein zu sehen, beim Spinnen bei Frau Gerdi Besch, beim Klöppeln von Frau Renate Kleist oder beim Weben von Marled und Hans Mader sich informieren, beim Herstellen von Nägeln bei Rudolf Birtel vorbeischauen, das Dengeln von Sensen bei Gerhard Niklas oder das Herstellen von Seilen bei Kunibert Holzer und Walter Alt beobachten oder gar selbst Hand anlegen, was Erwachsene und Kinder taten. Gleichzeitig war noch die Ausstellung mit dem Titel „Magie der Farben“, eine Ausstellung einer Malgruppe der L`école Monmatre, Lebach zu sehen, die farbenfrohe Akzente in den historischen Räumen des Bauernhauses setzte.

Das Wissen der alten Handwerkstechniken möchten wir der jungen Generation vermitteln aber auch der älteren Generation Gelegenheit bieten, sich an die „gute alte Zeit“ zu erinnern, resümierte Marliese Weber, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kulturgut Gemeinde Eppelborn. Auch Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset verschaffte sich bei ihrem Besuch einen eindrucksvollen Einblick in die historischen Arbeitsweisen der alten Handwerksberufe. Marliese Weber und Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset dankten den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ohne deren Engagement die Veranstaltung in diesem Rahmen nicht hätte durchgeführt werden können.

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