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29. Eppelborner Figurentheatertage

Das Festival der Puppen begeisterte Groß und Klein

Bereits zum 29. Mal veranstaltete die Gemeinde Eppelborn die "Eppelborner Figurentheatertage". Dieses mehrtägige Festival vermittelt einen unterhaltsamen Einblick in die faszinierende Welt des Figurentheaters für kleine und für große Zuschauer. Neun Bühnen aus ganz Deutschland zeigten bei ihren 17 Aufführungen an verschiedenen Aufführungsorten in der Gemeinde Eppelborn ein breites Spektrum der vielfältigen Spielarten des Figuren- und Puppentheaters, das vom klassischen Handpuppenspiel bis zu modernen Aufführungsformen gekonnt kombiniert mit schauspielerischen Einlagen reicht. Weit über 60.000 Besucher aus dem ganzen Saarland haben sich in den vergangenen 28 Jahren in den Bann des Figurentheaters ziehen lassen. Das Ganze zu sehr moderaten Preisen, denn dank der vielen Sponsoren konnten die Eintrittspreise seit Jahren sehr günstig gehalten werden.

Den Festivalauftakt machte die Bühne Cipolla aus Bremen mit der Novelle von Michael Kohlhaas nach Heinrich von Kleist. Michael Kohlhaas, fleißiger deutscher Mittelständler und wohlhabender Geschäftsmann wird Opfer herrschaftlicher Willkür und setzt sich zur Wehr. Als er immer wieder an korrupter Justiz, intriganter Vetternwirtschaft und vorauseilendem Beamtengehorsam scheitert, beginnt er einen mörderischen Rachefeldzug gegen seine Feinde, eingebildete wie echte. Eine Geschichte aus einem erfolgreichen Buch gekonnt von den Akteuren mit einer eigenen Note auf die Bühne gezaubert, begeisterte im voll besetzten Saal von big Eppel die Besucher bei der Eröffnungsveranstaltung.
Familien, jüngere Besucher und Besucherinnen, Erwachsene aber auch Senioren konnten sich über Stars aus Kindertagen auf Stücke wie „Jim Knopf“, „Der kleine Rabe Socke“, „Cowboy Klaus und sein Schwein Lisa“ oder „Oh, wie schön ist Panama“, an den darauffolgenden Tagen freuen.
Den Abschluss der Figurentheatertage machte das marotte-Tornee-Ensemble GbR/Karlsruhe mit „Er ist wieder da“ nach Timur Vermes Erfolgsroman. Eine bitterböse Satire über die Entmoralisierung der Informations- und Unterhaltungsindustrie stand auf dem Programm. Die Zuschauer, darunter auch Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset und ihr Mann Peter ließen sich auf diese abstruse Geschichte ein und verfolgten den Protagonisten auf der Bühne. Der kam mal als Handpuppe oder auch mal lebensgroß daher. Angefangen von der Sprache über die Gestik, die Mimik der lebensgroßen Puppe aber auch die zahlreichen Wortwitze, all das fesselte das Publikum.

Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset betonte am Ende des Festivals, dass dem Jubiläumsjahr 2019 nichts im Wege steht. Sie dankte dem Kulturamtsleiter Aloysius Scholtes, der ein echter Kenner des Figurentheaters ist. Zudem bedankte sich die Verwaltungschefin bei allen Mitwirkenden, Sponsoren und den vielen kleinen und großen Besuchern für die Teilnahme, das Gelingen und die Treue zu den über die Landesgrenzen hinaus bekannten Eppelborner Figurentheatertagen.

Foto 1 bis 4: Gemeinde Eppelborn
Foto 5: Marianne Menke 7
Foto 6: Wolfsburger Figurentheater Companie
Foto 7: Andreas Hilger

 

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