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Die Bürgermeisterin informiert

Sportförderung als wichtiges Element der Daseinsvorsorge


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Sportförderung des LSVS im Saarland steht gegenwärtig erheblich unter Kritik. Wenn nach eigenem Ermessen Sportschecks ausgestellt werden, ohne Berücksichtigung kommunaler Sportstättenentwicklungskonzepte und oftmals ohne Rücksprache mit der betreffenden Kommune, ist höchste Vorsicht angebracht. Sportförderung ist ganz wichtig für ehrenamtlich tätige Vereine. Nur sollte diese in einem sachlichen Rahmen verlaufen und ganz wichtig es sollten Kriterien vorhanden sein, die für alle Beteiligten nachvollziehbar sind. Ehrenamtsförderung verdient Rechtssicherheit und darf auf keinen Fall als Wahlkampfinstrument missbraucht werden. Aktuell sind einige Vereine in unserer Gemeinde unsicher, ob die ihnen von der Sportplanungskommission zugesagten Gelder auch tatsächlich ausgezahlt werden.
Unsere Gemeinde ist eine sehr sportliche Gemeinde mit einer großen Anzahl von erfolgreichen Oberligamannschaften und vielen im Breitensport angesiedelten Vereinen. Wir unterstützen unsere Sportvereine im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten und sind jederzeit Ansprechpartner für diese in Sachen Beratung, Fördermöglichkeiten und auch im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.
Sport hat einen hohen Wert für das soziale Gefüge in unserer Gemeinde, für die Gesundheit der Bürger und die Daseinsvorsorge. Aus diesem Grund sind Sportstättenbau bzw. Sportstättensanierung zwar ein erheblicher Belastungsfaktor für das kommunale Budget, verdienen jedoch die wichtige Betrachtungsweise der Förderung des Gemeinwohls. Wir haben keine „goldenen Wasserhähne“ und wissen, dass Sportförderung nicht zum Nulltarif zu haben ist. Die Sanierung und Modernisierung unserer Sportstätten müssen jedoch an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Heute ist unter demografischen Aspekten zu entscheiden, ob eine Halle auch in zehn Jahren noch in den geplanten Dimensionen und mit der vorgesehenen Ausstattung benötigt wird. Jetzt ist die Zeit neu nachzudenken über die Räume, die Sport und Bewegungsförderung in unserer Kommune brauchen.
Die Nutzung muss gegeben sein und die Kosten dürfen nicht davonlaufen, anderenfalls sollte es kein Tabu sein auch über die mögliche Schließung einer Einrichtung zu diskutieren.
Als Bürgermeisterin bin ich stolz darauf, welchen wichtigen Beitrag unsere vielfältigen sporttreibenden Vereine zur Gesundheitsförderung und zur Prävention leisten und wie durch Freude an der Bewegung, an Spiel und Sport ein starkes Gemeinschaftsgefühl und eine bessere Lebensqualität in unserer Gemeinde entstehen.
Ich wünsche Ihnen ein sonniges Wochenende.

Ihre Bürgermeisterin
Birgit Müller-Closset