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Starkregen verursachte große Schäden im Ortsteil Macherbach

Gewitter und Starkregen haben erneut unverhofft in der Gemeinde Eppelborn zugeschlagen. In der Nacht von Donnerstag, 31. Mai auf Freitag, 1. Juni zog eine gewaltige Gewitterfront über unsere Gemeinde hinweg. Der Gemeindebezirk Macherbach war nach dem Gewitter am stärksten in Mitleidenschaft gezogen worden.

Insgesamt sechs Häuser wurden von Wasser- und Schlammmassen zum Teil erheblich beschädigt. Am tragischsten traf es eine Familie, deren Einliegerwohnung komplett durchflutet wurde und nicht mehr bewohnbar ist. Eine pflegebedürftige Bewohnerin musste mit dem Rettungswagen noch in der Nacht in ein Altenheim zur Unterbringung gebracht werden. Durch die Schlamm- und Geröllmassen wurde auch der Rundwanderweg sowie der Weg direkt an der St. Josef Kapelle Macherbach enorm beschädigt. Die Schlamm- und Geröllmassen haben die Straßeneinlaufschächte verstopft, sodass die Schlammmassen über die gesamte Fahrbahnbreite zu den unterhalb liegenden Gebäuden abgeleitet wurden. Die Schlammeimer der Straßeneinläufe wurden Mitte April im gesamten Gemeindegebiet von einer Fachfirma gereinigt. Sie waren somit nicht ursächlich für die Schäden durch das Starkregenereignis. Erst nach Abschluss der Aufräumarbeiten kann der genaue Umfang der Schäden durch das Starkregenereignis in Macherbach beurteilt werden.

Kurz nach dem Unwetter stemmten sich rund 60 Einsatzkräfte der Löschbezirke Eppelborn, Macherbach und Bubach-Calmesweiler sowie des Bauhofes gegen die Fluten und ihre Folgen. Hinzu kommen zahlreiche private Hilfeleistungen von Bürgerinnen und Bürgern und aus der Nachbarschaft, um die Geröll- und Schlammmassen zu beseitigen. Die Einsatzleistung hatten der kommissarische Wehrführer Wolfgang Braun und Kreisbrandinspekteur Werner Thom übernommen. Die Verpflegung für die Einsatzkräfte hatte der Löschbezirk Macherbach übernommen.

Auch der Erste Beigeordnete der Gemeinde Eppelborn, Berthold Schmitt, war noch am frühen Morgen vor Ort um sich einen ersten Eindruck von den Schäden des Starkregenereignisses zu machen. Im Gespräch mit den betroffenen Anwohnern sagte er erste Hilfsmaßnahmen bei der Entsorgung von beschädigtem Hausrat zu. Die Gemeinde Eppelborn wird die Geschädigten auch bei notwendigen Behördenformalitäten unterstützen. Betroffene können sich hierzu an die Gemeindeverwaltung Eppelborn wenden.

Erneut hat sich die Notwendigkeit erwiesen, in enger Abstimmung mit allen Beteiligten u.a. Landwirtschaft, Umweltbehörden und der Gemeinde Lösungsansätze zu finden, um den Folgen solcher Starkregenereignisse entgegenzusteuern zu können.

Der Erste Beigeordnete der Gemeinde Eppelborn, Berthold Schmitt und Ortsvorsteher Jürgen Nürnberger sprachen allen beteiligten Einsatzkräften und Helfern Dank und Anerkennung aus für ihren professionellen Einsatz und ihre hervorragende Arbeit.
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