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Die Bürgermeisterin informiert

Gemeinde Eppelborn, attraktiv und mit guten Haushaltsdaten

 

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Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir sind eine attraktive Wohngemeinde für alle Generationen mit 17.200 Einwohnern. Ein wichtiger Standortfaktor ist die ausgezeichnete Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur von Kitas und Schulen für junge Familien. 343 Betriebe in unserer Gemeinde stellen 2.498 Arbeitsplätze zur Verfügung. Das ist eine beachtliche Zahl! Insgesamt haben wir über 1.000 Gewerbetreibende. Im Vergleich zum Landesdurchschnitt hat Eppelborn nur eine geringe Zahl von Arbeitslosen und die geringste Sozialquote von allen Kreiskommunen. Unsere einzelhandelsrelevante Kaufkraft betrug im Jahr 2018 annähernd 110 Millionen Euro, der Einzelhandelsumsatz in unserer Gemeinde betrug im letzten Jahr 60 Millionen Euro. Unsere Kaufkraftbindung beträgt 62% und ist höher als die vieler anderer Kommunen. Die Gewerbesteuereinnahmen haben in den vergangenen Jahren aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage von vielen unserer Betriebe stetig zugenommen. Unser Gewerbesteuerhebesatz ist moderat gegenüber dem von Nachbarkommunen. Das gleiche gilt auch für den Hebesatz der Grundsteuer B. Unsere Verschuldung liegt im mittleren Bereich. Eppelborn ist finanziell im Vergleich zu anderen Kommunen gut aufgestellt. Die Haushaltssituation konnten wir durch eine konsequente Haushaltssanierung kontinuierlich verbessern. Einen ausgeglichenen Finanzhaushalt haben wir bereits jetzt im Nachtragshaushalt 2019 erreicht, obwohl dies erst von allen saarländischen Kommunen im Jahr 2024 gefordert wird.

Das letzte verfügbare Gewerbegrundstück im interkommunalen Gewerbegebiet in Wiesbach ist verkauft. Alle Gewerbegebiete und –hallen sind voll belegt. Wir sind in der Planung, ein neues Gewerbegebiet mit Baumarkt in Neububach, das größenmäßig 3,5 Hektar beträgt, zu erschließen. Von örtlichen Baufirmen gibt es bereits eine große Nachfrage nach Lagerhallen, die wir dort unterbringen möchten. Wir unterstützen und beraten Firmen und Gewerbetreibende mit den Fachabteilungen unseres Rathauses in allen sie betreffenden gewerblichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten, in Fragen des Bau- und Gewerberechts sowie in Bezug auf Förderprogramme. Jeder Gewerbetreibende bzw. Ansiedlungswillige erhält sofort von mir und meiner Verwaltung einen Termin.

Bei schnellem Internet und Breitbandausbau sind wir in unserer Gemeinde auf der Überholspur. Die Äußerung des CDU-Kandidaten, dass ganze Straßenzüge nicht angeschlossen sind, trifft nicht zu. Laut aktuellem Auszug Breitbandatlas gehören wir zu den Gemeinden mit mehr als 95 % Breitbandverfügbarkeit über 50 Mbits. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat aktuell Eckpunkte für eine Förderung, auch der „grauen Flecken“, vorgestellt. Danach sollen künftig, ab 2020, auch solche Gebiete förderfähig werden, die zwar bereits über eine Versorgung mit mind. 30 Mbit/s im Download verfügen, in denen jedoch gigabitfähige Netze (FTTB/H- und DOCSIS3.1-Netze) nicht vorhanden sind oder absehbar eigenwirtschaftlich nicht entstehen werden. Aktuell gibt es leider nur eine Förderung von unter 30 Mbits. Wir bleiben am Ball für Sie!

Die Förderung von Bestandsbetrieben in unserer Gemeinde, Neuansiedlungen sowie das zielgerichtete Aquirieren von gewerblichen Leerständen hat für uns oberste Priorität. Da es sich bei diesen häufig um strukturelle Leerstände handelt, die es bereits seit Jahrzehnten gibt und die oft eine ältere Bausubstanz aufweisen, ist deren Belebung nicht einfach. Hier können wir als Kommune oftmals nur beratend und unterstützend wirken. Im Boot haben wir u.a. die Sparkasse Neunkirchen und deren Immobiliengesellschaft, die Finanzierungsmöglichkeiten und zukünftige Nutzungsmöglichkeiten, z.B. als Wohnungen, aufzeigen können.

Unsere gute wirtschaftliche Situation schlecht zu reden, schadet unserer Gemeinde und hat mit Wahlkampf nichts zu tun. Und denken Sie daran, kaufen Sie dort ein wo Sie leben.

 

Ich wünsche Ihnen einen zuversichtlichen Start in das Wochenende,

 

Ihre Bürgermeisterin

 

Birgit Müller-Closset