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Fahrt nach Landsweiler-Reden nicht mehr erforderlich - Corona-Praxis in Eppelborn eröffnet

„In Eppelborn hat eine Corona Praxis im big Eppel eröffnet. Die Sicherheit für Patienten und Bevölkerung ist durch zahlreiche Maßnahmen gewährleistet“, erklärt Bürgermeister Andreas Feld. Nach der Einrichtung von Abstrich-Zentren ist die Kassenärztliche Vereinigung (KV) nun in einem weiteren Schritt dabei, sogenannte Corona-Praxen im Saarland einzurichten. Diese werden neben der ambulanten Betreuung von Infekt-Patienten auch Abstriche vornehmen können. Im Landkreis Neunkirchen wurde in den vergangenen Tagen die Praxis in den Räumen des big Eppel eingerichtet. Das hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig beschlossen. Auch Neunkirchens Landrat Sören Meng hat die Einrichtung in Eppelborn sehr begrüßt, wie er bei seinem Besuch am Mittwoch mitteilte. Der betreuende Arzt vor Ort, Dr. med. Mikael Lundström, hat am Mittwoch mit seinem Team die medizinische  Betreuung und Versorgung übernommen.  
 
Für Bürgermeister Andreas Feld ist wichtig, dass erkrankte Bürgerinnen und Bürger oder Menschen mit Corona Verdacht aus Eppelborn nicht mehr nach Landsweiler-Reden fahren müssen, sondern in ihrer Gemeinde in einer separaten Praxis kompetent betreut und behandelt werden. „Natürlich wissen wir nicht, was auf uns zukommt. Es kann sein, dass wir gar keine Patienten haben, es kann sein, dass wir die Zeiten erweitern oder das Personal aufstocken müssen“, sagt Dr. Lundström zum Start der Praxis.

„Wir sind im Saarland die einzige Corona Praxis, die räumlich nicht an eine Arztpraxis angegliedert ist“, erklärt er. Der Vorteil, betont der Mediziner, liegt klar in der räumlichen Trennung. „Hierher kommen Patienten, die einen Verdacht auf Corona haben oder Symptome zeigen. Die kann ich hier von den übrigen Patienten separieren. Das bedeutet einen zusätzlichen Schutz für alle Menschen, die derzeit eine Arztpraxis aufsuchen“, sagt er.

„Der Betrieb der Corona Praxis wird völlig vom übrigen Praxisbetrieb und den Wohnungen im big Eppel getrennt laufen. Eine Gefahr für die Gewerbetreibenden und die Bewohner des big Eppel besteht nicht“, betont Bürgermeister Andreas Feld.  
Der Haupteingang wurde klar als Eingang zur Corona Praxis ausgeschildert werden, sämtliche Seiteneingänge sind für diese Patienten tabu.

Die Patientinnen und Patienten werden durch eine klare Beschilderung in und aus der Praxis geführt und es wird keine Berührung zu den anderen Gebäudeteilen geben.
Die Patientinnen und Patienten werden von der KV auf Sicherheitsregeln hingewiesen, ebenso werden alle Besucher gleich am Eingang mit Schutzmasken ausgestattet.

Bürgermeister Feld betont, dass Patientinnen und Patienten der Corona Praxis keinen Kontakt zu den Anwohnern oder Besuchern des Ortskerns haben werden. „Das versteht sich allein schon aus den Ausgangsbeschränkungen und dem Kontaktverbot, die bis zum 3. Mai gelten“, sagt er.

Ein weiterer Vorteil einer Corona Praxis gegenüber den Abstrich-Zentren, so Lundström, liegt darin, dass nicht nur Abstriche gemacht werden können, sondern durch Blutentnahme und Untersuchungen auch weitere Maßnahmen eingeleitet werden können. Um sich testen und untersuchen zu lassen, bedarf es eines Termins, den die Praxis vergibt. Die Terminvergabe erfolgt zu den normalen Sprechzeiten sowie samstags und sonntags von 8 bis 11 Uhr in der Praxis Dr. Lundström, Dirminger Str.4, 66571 Eppelborn, Tel: (06881) 6725.
So werden Ansammlungen und Wartezeiten vermieden. „Einer Überweisung bedarf es nicht mehr, es genügt die Versichertenkarte, ein weiterer Vorteil bei diesem Angebot“, so Dr. Lundström.

Am ersten Tag haben sechs Patienten die Corona-Praxis besucht. In Eppelborn sind Stand 22. April 33 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Diese Zahl ist seit dem 18. April unverändert. Zum Vergleich: Am 3. April waren in unserer Gemeinde 23 Fälle bestätigt, am 10. April gab es 25 Infektionen. Auch wenn die Zahlen nicht mehr stark gestiegen sind, besteht noch eine große Gefahr. Bleiben sie vorsichtig!




Foto: Bürgermeister Andreas Feld und Landrat Sören Meng informierten sich bei Dr. Mikael und Lukas Lundström und den Helferinnen Melanie Wiesen, Nicole Lutz, Steffi Klos, Angelina Klär und Isabell Neldner