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Natur- und Tierschutz vor der Haustür: Vogelzählaktion des NABU im Mai unterstützen

„Wie steht es um den Vogelbestand in deutschen Gärten?“ - dieser Frage geht der Naturschutzbund (NABU) in seiner 15. „Stunde der Gartenvögel“ nach. Aufgerufen sind alle Bürgerinnen und Bürger, sich eine Stunde Zeit zu nehmen und die Vogelwelt intensiv zu beobachten.
Diesen Aufruf unterstützt Bürgermeister Andreas Feld sehr gerne. „Mit unserer Aktion Blühwiesen bieten wir nicht nur Insekten einen Lebensraum, sondern sorgen gleichzeitig auch dafür, dass unsere Singvögel Nahrung finden. Ich hoffe, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger sich an der Aktion beteiligen und wir so erfahren, wie es um unseren Vogelbestand in der Gemeinde bestellt ist.

Der NABU-Landesverband Saarland ruft vom 10. bis zum 12. Mai da¬zu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden. Die Ergebnisse kön-nen am 11. Mai telefonisch zwischen 10 und 18 Uhr, per App oder auf der Internetseite des Nabu gemeldet werden.
Übrigens: Man muss kein Vogelkenner sein, um diese Aktion zu unterstützen! Wer schon vor der „Stunde der Gartenvögel“ spielerisch das Erkennen von Arten üben will, kann dies mit dem neu¬en Online-Werkzeug „Nabu-Vogeltrainer“ machen. Hier werden 15 häufige Gartenvögel vorgestellt, die man bei der echten Zählung leichter erkennt. Gerade in Bezug auf das derzeitige Meisensterben sei es besonders wichtig, die aktuellen Zahlen der Gartenvögel zu erfassen, heißt es in einer Pressemitteilung des NABU.

Seit 1980 sei mehr als jeder zweite Feldvogel in der EU verschwunden, teilt der NABU weiter mit. Bei den Vögeln, die in Gärten und Parks vorkommen, habe es zu-mindest bisher deutlich besser ausgesehen. Allerdings gebe es auch bei diesen Arten Sorgenkinder. Das betreffe vor allem Gebäudebrüter und Insekten fressende Vögel wie Mauersegler und Mehlschwalben.

HINTERGRUND: Bereits 700 Blaumeisen sind in den vergangenen Wochen tot in saarländischen Gärten gefunden worden. Sie fallen dadurch auf, dass sie apathisch wirken und keine Fluchtversuche unternehmen. Sie stellen die Nahrungsaufnahme ein, wirken, als hätten sie Atemprobleme. Nun wurde festgestellt, dass sie am Bakterium Suttonella ornitholocola erkrankt waren. Das Bakterium ist hochansteckend, wer erkrankte oder verendete Vögel im Garten entdeckt, sollte das Füttern einstellen und auch keine Wassertränke mehr aufstellen. So können weitere Ansteckungen vermieden werden.
INFO: Das Online-Werkzeug findet man im Internet unter: www.vogeltrainer.de. Ergebnisse kann man melden unter: www.stundedergartenvoegel.de oder per Telefon unter der: (0800) 11 57 11 5.

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