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Die Gemeinde investiert 420.000 Euro in die Sicherheit der Bevölkerung

Der neue Rüstwagen ist da

Im Beisein vieler Feuerwehrkameraden traf am vergangenen Freitagabend der neue Rüstwagen auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr in Eppelborn ein.  Rund 420.000 Euro wurden mit dieser Anschaffung in die Sicherheit unserer  Bevölkerung investiert. Das Fahrzeug ersetzt den alten Rüstwagen aus dem Jahr 1988 und kommt als riesiger Werkzeugkasten daher. Ausgestattet ist der neue Rüstwagen für technische Hilfe im großen Umfang. Sein Standort ist der Löschbezirk Eppelborn. Von dort aus wird er zusammen mit den Fahrzeugen aus Dirmingen und Bubach-Calmesweiler ausrücken, wenn es um technische Hilfe geht. Aufgrund der Corona-Verordnungen durften nur vier Feuerwehrleute das Fahrzeug in Hohenlinden bei der Firma Lentner abholen. Sie sind nun die Multiplikatoren und mit der Ausbildung ihrer Kameraden beauftragt. Ich danke allen, die im Vorfeld bei der Planung des Fahrzeugs mitgewirkt haben und bei den Kameraden, die nun die Einweisung übernehmen werden. Das neue Equipment mit seinen akkubetriebenen Spreitzern und Rettungsscheren verlangt eine gute Einarbeitung. Ich wünsche allen Feuerwehrkameraden in der Eppelborner Wehr allzeit verletzungsfreie Einsätze. Vielen Dank, dass Ihr für unsere Sicherheit da seid – Tag und Nacht, an 365 Tagen im Jahr!

Ihr Bürgermeister
Dr. Andreas Feld

 

Mit Spannung erwarteten die Schaulustigen, darunter auch Bürgermeister Andreas Feld, auf dem Gelände der Feuerwehr Eppelborn am vergangenen Freitagnachmittag das neue Fahrzeug. Viele Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks Eppelborn, unter anderem Löschbezirksführer Erich Holzer sowie Mitglieder der Jugend- und Alterswehr sowie Landesbrandinspekteur a.D. Hans Jürgen Olliger und Ortsvorsteher Berthold Schmitt freuten sich über die Ankunft des Rüstwagens. „Mit diesem neuen Fahrzeug ist unsere Wehr bestens aufgestellt. Die Einsätze im Bereich der technischen Hilfe werden immer komplizierter. Ich wünsche allen Feuerwehrfrauen und -männern, dass sie von den Einsätzen unversehrt zurückkommen“, erklärte Bürgermeister Feld.

Die Ersatzbeschaffung für den alten Rüstwagen aus dem Jahr 1988 ist ein „riesiger Werkzeugkasten“. Das alte Fahrzeug ist außer Betrieb gesetzt und inzwischen verschrottet. Das waren die Bedingungen für die Förderung. 90 Prozent der insgesamt 420.000 Euro kommen vom Bund. Gebaut wurde der Rüstwagen von der Firma Lentner in Hohenlinden (Bayern).

Vier Feuerwehrleute, Wehrführer Andreas Groß, Bernd Erberich, Markus Braun und Michael Ganster waren nach Bayern gefahren, um das Fahrzeug dort abzuholen. Geplant war die Fahrt eigentlich für acht Feuerwehrleute, doch aufgrund der Corona-Pandemie konnte die geplante Werkseinführung im größeren Rahmen nicht stattfinden. Nun obliegt diese Aufgabe dem kleinen Team um den Wehrführer. Die Feuerwehrleute aus dem Löschbezirk Eppelborn werden nun in den kommenden Wochen sukzessive ausgebildet werden, um so im Ernstfall die Werkzeuge in dem neuen Rüstwagen bedienen zu können. In einem zweiten Schritt werden auch Feuerwehrleute aus den übrigen Löschbezirken ausgebildet.

Denn das Equipment erfordert eine neue Arbeitsweise. Ausgestattet ist das Fahrzeug für die technische Hilfe in großem Umfang. Die Werkzeuge können auch bei Unfällen mit LKW eingesetzt werden. Zudem sind Rettungsschere und Spreitzer sowie weitere Werkzeuge Akkubetrieben. Das sorgt für ein viel flexibleres Arbeiten, zudem bindet es weniger Rettungskräfte. Das Fahrzeug ist mit einem festen und einem tragbaren Stromerzeuger ausgestattet.

Standort des neuen Rüstwagens ist das Feuerwehrgerätehaus in Eppelborn. Der Löschbezirk Eppelborn bildet mit den Löschbezirken Bubach-Calmesweiler und Dirmingen eine Achse der technischen Hilfekomponente der Gemeinde Eppelborn. Der neue Rüstwagen wird im Verband mit den Fahrzeugen aus Dirmingen und Bubach-Calmesweiler auch zu Einsätzen auf der Autobahn unterwegs sein. „Ich hoffe, dass unsere Feuerwehrkameraden den verunfallten Personen Hilfe leisten können und wünsche Einsätze mit gutem Ausgang“, so Feld.

Das Fahrzeug wird zu einem späteren Zeitpunkt der Öffentlichkeit vorgestellt und dann auch eingesegnet.

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