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Schaffung neuer Kitaplätze – Eppelborn als familienfreundlichste Kommune im Landkreis

Eppelborn will Betreuungsmöglichkeiten für Kinder deutlich verbessern!

Die Wartelisten auf einen Kindergartenplatz sind lang und gut gefüllt. Für viele Eltern sind damit große, persönliche Probleme verbunden. Ich möchte Sie als Ihr Bürgermeister  nicht länger vertrösten müssen, wenn es um einen Kita-Platz in unserer Gemeinde geht. Daher werden wir von Seiten der Gemeinde alles tun, um schnellstmöglich fehlende Betreuungsplätze im Krippen- und Kindergartenbereich zu schaffen. Aktuell fehlen uns zur Deckung der gesetzlich vorgeschriebenen Zahlen 19 Krippen- und 48 Kindergartenplätze. Im Kreisvergleich sind wir damit recht gut aufgestellt. Doch ich möchte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Eppelborner Familien möglich machen. Mit Maßnahmen an den Standorten Humes und Dirmingen soll schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden. Dazu habe ich gestern Abend im Gemeinderat erste Ideen zur Verbesserung der Situation vorgestellt. Die Konkretisierung der Maßnahmen erfolgt unter Beteiligung der jeweiligen Ortsräte bis zur nächsten Gemeinderatssitzung. Angestrebt werden in Humes und Dirmingen jeweils elf zusätzliche Krippenplätze. In Dirmingen sollen zudem weitere 25 Kindergartenplätze entstehen. Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen wäre Eppelborn die erste Kommune im Landkreis Neunkirchen, die die gesetzlich geforderten Betreuungsplätze zu mehr als 100 Prozent erfüllt. Für junge Familien ein ganz klares Argument, Eppelborn als ihren Wohnort auszusuchen! Auch in den Kindergarten Eppelborn werden wir kräftig investieren! Dazu hat der Ausschuss diese Woche die Weichen gestellt.

Ihr Bürgermeister
Dr. Andreas Feld

 

Die Wartelisten auf einen Krippen- bzw. Kindergartenplatz sind lang und gut gefüllt. Für viele Eltern sind damit große, persönliche Probleme verbunden.

„Ich möchte nicht länger Eltern vertrösten müssen, wenn es um einen Kita-Platz in unserer Gemeinde geht. Daher gehe ich in die Offensive und  werde schnellstmöglich fehlende Betreuungsplätze im Krippen- und Kindergartenbereich schaffen“, erklärte Bürgermeister Andreas Feld.

Die aktuelle Lage in der Gemeinde zeigt, dass zur Deckung der gesetzlich geforderten Versorgung zum 31. Juli 2020 insgesamt 19 Krippenplätze sowie 48 Kindergartenplätze fehlen. „Damit stehen wir im Kreisvergleich noch sehr gut da, doch uns genügt das nicht. Wir wollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Bürgerinnen und Bürger möglich machen“, erklärt Feld. Von den geforderten 100 Prozent im Kindergartenbereich decken die jeweils drei kommunalen und konfessionellen Kindertageseinrichtungen  im Krippenbereich 29 Prozent (gesetzlich gefordert 35 Prozent) und im Kindergartenbereich 91 Prozent (gesetzlich gefordert 100 Prozent) ab.

„Eine grundlegende und möglichst schnelle Verbesserung der Situation fordert von uns ein intelligentes Gesamtkonzept aus mehreren Maßnahmen ab“, erklärte Bürgermeister Feld. Dazu hat er am Donnerstagabend im Gemeinderat erste Ideen zur Verbesserung der Situation vorgestellt. Die Konkretisierung der Maßnahmen erfolgt unter Beteiligung der jeweiligen Ortsräte bis zur nächsten Gemeinderatssitzung.

Kurz nach Amtsantritt hat Bürgermeister Feld in einem ersten Schritt in Bubach-Calmesweiler eine Krippengruppe (11 Plätze) geschlossen und dafür eine zusätzliche Kindergartengruppe (25 Plätze) dem aktuellen Bedarf entsprechend eingerichtet.

Mit zwei großen Maßnahmen an den Standorten Humes und Dirmingen soll nun schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden. Angestrebt werden in Humes und Dirmingen jeweils elf zusätzliche Krippenplätze. In Dirmingen sollen zudem weitere 25 Kindergartenplätze entstehen. „Für den Gemeindebezirk Humes haben wir durch einen Grundstücksankauf vor wenigen Tagen gleich mehrere Optionen offenstehen. In der Gemeinderatssitzung werden wir die Weichen stellen, ob wir im Bestand sanieren oder neu bauen“, sagte Feld. Er bevorzugt einen Neubau einer dreigruppigen Einrichtung. Die Einrichtung einer weiteren, zusätzlichen Gruppe in dieser Neubaumaßnahme, erklärte Feld, sei möglich, wenn der Kreis 100 Prozent der Kosten für diese Gruppe übernehmen würde. Hier ist die Gemeinde mit dem Landkreis im Gespräch.

In Dirmingen sollen die Räume des ehemaligen Katholischen Kindergartens von der Gemeinde angemietet und ertüchtigt werden. Hier, erklärt der Bürgermeister, ist er neben dem Votum des Gemeinderates auch auf die Zusammenarbeit mit der Kirche angewiesen. Diese Maßnahme sei zeitnah umsetzbar und die Finanzierung gesichert. Das von der Verwaltung vorab eingebundene Landesjugendamt sowie das Kreisjugendamt haben ihr Einverständnis bereits signalisiert. Das Bistum hat die grundsätzliche Bereitschaft zur Vermietung an die Gemeinde signalisiert. Ein Mietvertrag ist noch nicht unterzeichnet.

Schließlich plant der Verein Montessori-Nord-Saar in diesem Jahr eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen, so dass die Gemeinde insgesamt dann ein Plus von drei Krippen- und zwei Kindergartenplätzen gegenüber den gesetzlich geforderten Plätzen aufweisen könnte.

 

„Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen wäre Eppelborn die erste Kommune im Landkreis Neunkirchen, die die gesetzlich geforderten Betreuungsplätze zu mehr als 100 Prozent erfüllt“, so Bürgermeister Andreas Feld. Auch Saarlandweit wäre Eppelborn bestens aufgestellt.

 

 

Er hofft nun auf die Mitarbeit des Gemeinderates, damit sehr schnell mit der Umsetzung der Maßnahmen begonnen werden kann. Die Gemeinderatssitzung ist am Donnerstag, 17. September 2020. Danach sollen in der nächsten Ratssitzung abschließende Entscheidungen erfolgen.

 

 

Hintergrundinformation:

 

  • Aktuell werden in Eppelborn in den kommunalen und konfessionellen Kindertageseinrichtungen insgesamt 94 Krippen- und 424 Kindergartenplätze angeboten.
  • Kommunale Kitas: Kommunale Kindertagesstätte „Wirbelwind“ Bubach-Calmesweiler, Kommunale Kindertagesstätte Hierscheid, Kommunale Kindertagesstätte „Pusteblume“ Dirmingen
  • Konfessionelle Kitas: Katholischer Kindergarten „Maria Himmelfahrt“ Humes, Katholische Kindertagessstätte St. Konrad Wiesbach, Katholisches Kinderhaus St. Josef Eppelborn

 

 

Weitere Zahlen:  Stand März 2020  (Zahlen gerundet)

Deckungsrate Betreuungsplätze

Unter 3 Jahre

Gefordert 35 %

Über 3 Jahre

Gefordert 100%

Saarland gesamt

28 %

90 %

Landkreis Neunkirchen

24 %

80 %

Gemeinde Eppelborn

29 %

90 %

 

Kreisvergleich: (Stand 31.07.2020)

 

Fehlende Plätze

Unter 3 Jahre

(gefordert 35 %)

Über 3 Jahre

(gefordert 100 %) 

Landkreis Neunkirchen

- 357

- 937

Neunkirchen

- 149

- 534

Ottweiler

- 27

- 58

Eppelborn

- 19

- 48

Illingen

- 12

- 102

Schiffweiler

- 67

- 74

Merchweiler

- 54

- 50

Spiesen-Elversberg

- 27

- 71

 

Prognose (bei einer Geburtenrate auf dem Niveau von 2020)

 

  • In einem Jahr:  - 8 Plätze U3 (Krippe) > 32,4 %

                         + 2 Plätze Ü3 (Kiga)   > 100,42 %

 

  • In ca. drei Jahren:  + 3 Plätze U3 (Krippe)  > 35,8 %

                               + 2 Plätze Ü3  (Kiga) > 100,42 %